Babys erster Brei

Der erste Babybrei: Unser Beikost-Start

Der erste Babybrei ist für die Mama wahrscheinlich aufregender als für das Baby. Lange vorher wird schon überlegt, ob man lieber mit Pastinake (isst das sonst wer, außer Babys?) oder Karotte starten soll und welcher Löffel der Beste ist. Da ich riesige Angst vor dem Verschlucken habe und mir die paar Mal, als sich meine Kinder so richtig verschluckt haben, schon den Angstschweiß auf die Stirn getrieben haben, schloss ich BLW ( Baby-Led-Weaning) für uns einfach Mal aus. Klar, die Vorstellung gemütlich essen zu können, während das Baby an einer gedämpften Kartoffel herumlutscht, ist traumhaft, aber das mit dem Würgereiz ist einfach zu viel für mich.

Babybrei: Pastinake, Kürbis oder doch Karotte?

Also bekam unser Baby-Mädchen als ersten Brei eine zerdrückte Banane. Ich weiß, die steht nirgends als Starter-Food, denn da kommen nur: Pastinake, Kürbis, Zucchini oder Süßkartoffel infrage. Auch die früher so beliebte Karotte hat ihren guten Ruf verloren, denn sie soll stopfend sein. Aber, da ich von Carlos Ess-Anfängen noch wusste, dass vom erste Babybrei höchstens 2 Löffel „gegessen“ werden, und ich kein 3/4 volles Gläschen Pastinaken-Püree wegschmeißen wollte, gab es einfach ein kleines Stückchen zerdrückte Banane.

Die folgenden Tage gab es dann immer einen anderen Gemüsebrei. Wenn wir Bratkartoffel aßen, kochte ich für Isabella eine Kartoffel mit. So war es für mich nicht viel Aufwand und sie konnte viele verschiedene Gemüse- und Obstsorten durchprobieren. Hauptnahrung blieben bis zum 7. – 8. Monat immer ihre Stillmahlzeiten. So wusste ich, dass sie trotzdem alle Nährstoffe bekommt, die sie braucht und machte mir keinen großen Kopf, wenn sie nach ein paar „Bissen“ den Kopf wegdrehte und das Essen verweigerte.

Spaß an gesunder Ernährung vermitteln

Jetzt mit einem Jahr isst sie schon fast alles, was wir auch essen. Nüsse, Weintrauben und Ähnliches, das leicht verschluckt werden kann, gebe ich ihr nicht. Aber Käse, aufgeschnittene Gurken oder abends einen Getreidebrei … – sie liebt abwechslungsreiches Essen und probiert alles gerne aus.

Omas Motto: „Bei vollem Teller ist noch nie ein Kind verhungert.“, muss man sich einfach manchmal zu Herzen nehmen und sich weniger Gedanken um die Kost des Kindes machen. Wenn man sich besser fühlt, wenn eine strikte Anleitungen und ein genauer Plan verfolgt wird, sollte man das tun. Wer lieber ausprobiert, macht aber auch nichts falsch. Am Schluss soll es für alle passen und der Spaß an gesunder Ernährung vermittelt werden.

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.