Montessori Spielzeug Zahlen

Montessori-Spielsachen

Nach dem Motto „Hilf mit, es selbst zu tun.“ helfen Montessori-Spielsachen Babys und Kindern dabei, Erfahrungen zu sammeln. Das soll immer ganz natürlich und von alleine, also ohne die Hilfe von Mama oder Papa passieren. So sollen die kleinen Entdecker dabei unterstützt werden, ihre eigene Neugierde zu entdecken und lösungsorientiertes Handeln erlernen.

In der riesigen Welt der Erziehung- und Förderkonzepte ist es gar nicht so leicht sich zurechtzufinden. Ob schon die pränatale Beschallung mit klassischer Musik die Weichen für den späteren Erfolg im Leben deines Babys stellt, ist ziemlich fraglich – dennoch will man als Elternteil doch immer das Beste für das eigene Kind herausholen und es so gut wie möglich fördern, oder? Wenn das Kind dabei auch noch Spaß hat – perfekt.

Zugegeben, richtig vertieft in die Montessori-Pädagogik haben wir uns bei unserer Erziehung bis jetzt noch nie – Auch finde ich es nicht immer toll, wenn mein Kind alles selber machen darf. Mit dem scharfen Messer schneiden – Nein, das dürfen die anderen Kinder lieber daheim machen. Immer die Schuhe alleine anziehen? Toll, aber nur wenn ich nicht vorhabe, in den nächsten 20 Minuten das Haus zu verlassen. Wir haben aber für uns die „Kirschen“ aus der Montessori-Pädagogik herausgepickt und ich finde besonders Spielsachen (Montessori-Anhänger dürfen die nur „Materialien“ nennen) sind für kleine Kinder toll, um die Welt spielerisch zu entdecken.

Normales Spielzeug vs. Montessori-Spielzeug – Was ist der Unterschied?

Bei Montessori-Spielzeug steckt immer eine umfassende Pädagogik hinter dem Spielzeug. Kinder sollen sich nicht einfach die Zeit vertreiben, sondern sich beim Spielen, Wissen aneignen. Elektronische Spielsachen, bei denen immer etwas laut piepst oder singt, gibt es nicht. Stattdessen sind die meisten Sachen aus Holz, haben klare Formen und neutrale Farben. Es wird nur ein Sinn angesprochen und so das Kind nicht abgelenkt oder verwirrt.

Montessori-Spielsachen für Kinder

Für Babys von 6-12 Monaten – Alles, das die Greiffähigkeit schult: einfache Steckspiele, eine Krabbelrolle, ein Ball – Dinge, die die Auge-Hand-Koordination unterstützen: Lauflernwagerl, mit Wasser befüllbare Matten – Sensorik Flaschen (DIY-Anleitung in meinem Beitrag)

Für Kleinkinder – Grimms Regenbogen: Kleineren Kindern, dienen die einzelnen Teile, als Greiflinge. Später sind sie toll, um Autos darüber fahren zu lassen, als Kette, Hut oder als Häuser. – Xylofon: Welches Kind liebt es nicht, ordentlich Krach zu machen? – große Puzzle aus Holz

Für (Vor-)Schulkinder – eigenes Gartenwerkzeug: Im Garten mithelfen und Blumen gießen ist immer spitze. Mit dem eigenen Werkzeug ist es dann noch schöner. – Zahlenbausteine: Die Zahlen sind genauso hoch, wie ihr Wert ist. Ein 10er kann ist beispielsweise genauso hoch, wie zwei übereinander gestapelte 5er. – Rechenstäben: Additions- und Subtraktionsaufgaben werden spielend leicht mit den Rechenstäbchen gelöst und die 1×1-Reihen gehen damit auch in Fleisch und Blut über.

Wenn man ein wenig im Internet sucht, finden sich tolle Spielsachen, die so durchdacht sind und die man guten Gewissens herschenken kann. Mit welche Spielsachen beschäftigen sich eure Kinder am liebsten? Schreibt mir gerne in die Kommentare.

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